Was Sie und andere jetzt brauchen:

Was sich hinter den Bildern der immer [wieder] leeren Regale für Toilettenpapier, Windeln oder Damenhygiene verbirgt:

  • Diejenigen, die es sich nicht leisten können, für eine längere Zeit auf Vorrat einzukaufen, die zu ungünstigen Zeiten arbeiten oder aus anderen Gründen selbst nicht mehr genug von diesen Artikeln zu Hause haben, gehen leer aus.
  • In einer Krise legen sich viele einen großen Vorrat an zukünftigem Müll zu, denn nichts anderes sind Einwegprodukte.
  • Einkaufen ist nach wie vor eine der Freizeit-Hauptbeschäftigungen.

Vorschläge zur Verbesserung:

  • Lassen Sie von allem was für ihre Mitmenschen übrig. Sollten Sie Zweifel haben, ob Sie wirklich schon genug haben: Online gibt es Toilettenpapier-Kalkulatoren. Andernfalls wird Ihr Toilettenpapier Sie überleben.
  • Es gibt für viele Bereiche praktische Mehrweg-Produkte, die weitaus besser sind, als Sie sie möglicherweise aus Ihrer Kindheit in Erinnerung haben. Viele davon sind auf die Nutzungsdauer auch sehr viel günstiger als die Einwegvarianten. Viele lassen sich einfach selbst herstellen und bieten damit eine Alternative zu Film- und Serienabenden.
  • Alte und Menschen mit Vorerkrankungen sollten sich jetzt dringend nicht zusammen mit anderen in engeren Räumen aufhalten – klingt für mich nach einer Empfehlung gegen viele innerstädtische Supermärkte. Es gibt viele Angebote für Einkaufshilfen. Wenn Sie zur Risikogruppe gehören, nutzen Sie diese. Wenn Sie nicht zur Risikogruppe gehören, kümmern Sie sich darum, dass Angehörige der Risikogruppe sich nicht einsam fühlen (und wider gegenteiliger Empfehlungen doch weiter selbst einkaufen gehen, man muss ja auch mal raus): Halten Sie einen Schwatz von Balkon zu Balkon oder Fenster zu Fenster, führen Sie all die Telefonate, die sie seit Wochen immer wieder aufschieben (die alte Tante, die Eltern, den früheren Kollegen), schreiben Sie mit Ihren Kindern Briefe an die Großeltern und bitten Sie diese den Enkeln zu schreiben, überlegen Sie sich weitere Möglichkeiten, die zu erreichen, die nicht im Internet zu Hause sind oder allgemein zwischenmenschliche Kontakte vermissen.
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